Endlich scharf sehen ohne Brille und Kontaktlinsen durch eine Augenlaser-Behandlung.

1. Ist Femto-LASIK bei Keratokonus möglich?
Keratokonus ist eine Augenerkrankung, bei der es zu einer fortschreitenden Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut des Auge kommt. Die Krankheit kann durch eine Vitaminbehandlung und eine UV-Lichtbestrahlung positiv beeinflusst werden. AUGENTIS bietet als Behandlungsverfahren das Crosslinking an. Möchte der Patient zusätzlich seine Brillenwerte korrigieren, kann die Implantation von Linsen (IOL/ICL) in Erwägung gezogen werden. Eine Femto-LASIK wird beim Keratokonus nicht durchgeführt.

2. Ist Femto-LASIK bei einer Schwangerschaft möglich?
Eine Femto-Lasik oder andere refraktive Eingriffe sollten bei Schwangeren nicht durchgeführt werden. Das gilt auch für die Stillzeit oder wenn man plant, schwanger zu werden. Wichtig ist auch, dass die Brillenwerte sich nach einer Schwangerschaft bzw. Stillzeit für eine Laserbehandlung stabilisieren sollten, da durch die kindlichen Wachstumshormone die Werte schwanken können.

3. Ist Femto-LASIK bei Asthma möglich?
Asthma ist an sich kein Ausschlusskriterium für eine Femto-LASIK. Jedoch ist zu beachten, dass Antihistamine zu einem „trockenen Auge“ führen können. Deswegen sollten unbedingt kortisonhaltige Inhalatoren mit dem Hausarzt vorher abgesprochen werden. Diese sollten zwischen zwei Wochen vor bis zwei Wochen nach der Femto-LASIK benutzt werden. Wir werden mit Ihnen besprechen, ob es sinnvoll ist, die Tränenwege temporär mit kleinen Stöpseln (Punctum Plugs) zu verschließen, um die Qualität und Quantität des Tränenfilmes zu verbessern.

4. Ist Femto-LASIK bei Neurodermitis möglich?

Neurodermitis ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit. Symptome sind rote, schuppende Ekzeme auf der Haut mit Juckreiz. Die Erkrankung verläuft schubweise und hat ein individuelles, vom Lebensalter abhängiges Erscheinungsbild. Bei einem akuten Schub raten wir von einer Laserbehandlung ab. Bei einer Laserbehandlung mit der PRK/LASEK kann es zu Problemen bei der Wundheilung kommen. Deswegen empfehlen wir diese nicht. Die LASIK-Methode jedoch kann bei nicht-aktiver Neurodermitis unter Applikation mit Entzündungshemmer eine Therapiealternative sein. 

5. Ist Femto-LASIK bei HIV möglich?
Eine HIV-Infektion ist kein generelles Ausschlusskriterium für eine Augenlaser-Behandlung. Man kann das Verfahren in Erwägung ziehen, solange der Allgemeinzustand gut ist. Trotzdem muss individuell abgewogen werden, ob eine Behandlung ratsam ist. Immunstatus und medikamentöse Therapie werden unter vielen Kriterien in Betracht gezogen, wenn die Art der Behandlung gewählt wird.
 
6. Ist Femto-LASIK bei Multiple Sklerose möglich?

Viele Patienten mit Multiple SKlerose (MS) sind bereits erfolgreich mit der LASIK-Methode behandelt worden. Die MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Ursache trotz großer Forschungsanstrengungen noch nicht geklärt ist. Sehstörungen mit Minderung der Sehschärfe und Störungen der Augenbewegung können auftreten, sind aber nicht spezifisch für die Multiple Sklerose. Vor- und Nachteile der LASIK-Methode im Vergleich zu anderen Behandlungen (Implatierbare Linsen/Kontaktlinsen) müssen sorgfältig abgewogen werden. AUGENTIS bietet alle Operationsverfahren an und wird mit Ihnen Risiken und Chancen einer Augenoperation abwägen.

7. Ist Femto-LASIK bei Akne möglich?
Akne an sich ist keine absolute Kontraindikation für die LASIK-Methode. Die Aktivität der Akne ist neben der Medikamenteneinnahme ein wichtiges Kriterium für die LASIK-Behandlung. Bei vielen Patienten wird als Hautsalbe Isoretinoin verschrieben, was zu einem „trockenen Auge“ führen kann. Deswegen darf keine Isotretinoin-Salbe zwischen sechs Monaten vor bis sechs Monate nach der LASIK angewendet werden.

8. Ist Femto-Lasik bei Rosacea möglich?
Rosacea, welche Augen und Lider betreffen, gehört zu den Kontraindikationen für eine LASIK-Behandlung. Es handelt sich hierbei um eine neurovaskulare Erkrankung, die auch die Hornhaut betrifft. Rosacea schließt aber nicht grundsätzlich die Implantation von (Zusatz-)Linsen aus, so dass auch hier eine Brillenfreiheit erlangt werden kann. Wir beraten Sie gerne!

9. Ist Femto-LASIK bei Keloid möglich?
Bislang haben wir noch von keinem Patienten mit Keloidbildung gehört, der Probleme nach einer LASIK- oder PRK-Behandlung bekommen hat. Dennoch gibt es einige Ärzte in Deutschland, die Patienten mit Keloid nicht behandeln, obwohl zumindest eine Studie darauf hinweist, dass das Risiko für Keloid-Bildner nicht erhöht ist. Auch für Linsenimplantate ist die Keloid-Bildung keine Kontraindikation.


Nach oben

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: