Endlich scharf sehen ohne Brille und Kontaktlinsen durch eine Augenlaser-Behandlung.
1. Kann ich durch eine Laserbehandlung blind werden?
Nein, sie können durch eine Laserbehandlung nicht erblinden. Der Laserstrahl arbeitet nur an der obersten Schicht des Auges. Das Auge wird vor der Behandlung exakt vermessen und der maximale Abtrag des Lasers wird auf 360µm Resthornhautdicke (110µm Flap, 250µm HH-Stroma) begrenzt, so dass eine Verletzung der tieferen Schichten (z. B. Linse, Netzhaut usw.) ausgeschlossen ist.
2. Was kann mir im schlimmsten Fall passieren?
In wenigen Fällen kann es zu einer Über- bzw. Unterkorrektur des Auges kommen (1-5%). Die Korrektur der Restfehlsichtigkeit kann aber durch eine Nachbehandlung problemlos behoben werden. In sehr seltenen Fällen können Nebenwirkungen wie Infektionen auftreten. Diese werden im ärztlichen Beratungsgespräch ausführlich erläutert.
3. Kann mein Auge durch den Laserstrahl beschädigt werden?
Nein, denn der Laserstrahl trägt das Hornhautgewebe schonend ab. Die Laserbehandlung wird computergesteuert durchgeführt und durchgehend vom Chirurgen und dem Ärzteteam per Mikroskop und Monitor überwacht. Der Laser ist mit einem Eyetrackersystem ausgestattet: Somit liegt die zu behandelnde Zone immer im Zentrum des Auges. Der Eyetracker verfolgt automatisch den Augenbewegungen oder unterbricht die Laserbehandlung bei zu großen Bewegungen. Der Ablauf kann demnach jederzeit unterbrochen und wieder aufgenommen werden. Der Eyetracker arbeitet schneller als das Auge, so dass eine präzise Behandlung gewährleistet ist.
4. Ist eine Augenlaserbehandlung schmerzhaft?
In der Vorbereitungsphase der Behandlung erhalten Patienten Betäubungstropfen, die für eine schmerzfreie Behandlung sorgen. Bei einer Behandlung mit der PRK-Methode treten in den ersten Tagen Schmerzen auf wie Reiben und "Sandkorngefühl", die mit Schmerzmitteln therapiert werden. Die Behandlung mit dem Femto-LASIK-Verfahren ist dagegen nahezu schmerzfrei und somit bedeutend angenehmer.
5. Welche Nebenwirkungen gibt es?
Nach der Augenlaserbehandlung kann es zu leichten Beeinträchtigungen des Tränenfilmes kommen, die in der Regel unerheblich und nur von kurzer Dauer sind. Es kann nachts eine stärkere Blendempfindlichkeit auftreten, d.h. man sieht ringförmige Lichtreflexe um Lichtquellen oder etwas unscharf in der Dämmerung. Gelegentlich nimmt man auch ein vorübergehendes Fremdkörpergefühl im Auge wahr oder eine kurzzeitig auftretende, aber ungefährliche Erhöhung des Augeninnendrucks.
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