Endlich scharf sehen ohne Brille und Kontaktlinsen durch eine Augenlaser-Behandlung.

Keratokonus

Der Keratokonus ist eine nicht entzündliche Hornhauterkrankung. Hierbei kommt es zu einer Vorwölbung des Hornhautgewebes. Dabei nimmt die Hornhautdicke ab. Der Keratokonus ist eine fortschreitende Erkrankung, die in ihrem Verlauf auch die angrenzenden Hornhautschichten wie Basal- und Bowman-Membran betreffen kann. Wenn die Hornhautdicke zu sehr abnimmt, können auch diese Schichten vernarben. Durch die Asymmetrien in der Hornhautkrümmung entsteht ein unscharfes und verzerrtes Bild.

Betroffene leiden besonders unter Schwankungen ihrer Sehschärfe und unter Abnahme der Sehstärke trotz Brille oder Kontaktlinsen. Manche Patienten nehmen häufig Lichtringe um Leuchtquellen, so genannte Halos, wahr. Außerdem können Schatten an Buchstaben oder Gegenständen (Ghosting), sowie Schlieren das Sehen beeinträchtigen. 

Trotz großangelegter Studien ist die genaue Ursache der Krankheit bisher nicht bekannt. Der Keratokonus tritt aber häufig familiär auf, Wissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass eine vererbbare Komponente eine Rolle spielt. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse machen auch eine Stoffwechselstörung für die Entstehung eines Keratokonus verantwortlich. Es gibt zudem Theorien, dass Infektionen oder ein zu schwaches Kollagen in der Hornhaut als Verursacher in Frage kommen. Diese Theorien sind wissenschaftlich bisher jedoch nicht belegt.

Behandlung des Keratokonus

Eine Heilung des Keratokonus gibt es bisher nicht. Es besteht einzig die Möglichkeit, die Progression der Erkrankung mittels Crosslinking zu stoppen und dadurch ein weiteres Fortschreiten zu verhindern. Beim Crosslinking wird zunächst das Epithel, die oberste Hornhautschicht, abgetragen. Anschließend wird das Auge mit Riboflavin-Augentropfen behandelt und dann mit UV-Licht bestrahlt. Das Crosslinking bewirkt eine Verstärkung der Hornhaut, so dass der Keratokonus nicht weiter fortschreiten kann.

Die Kosten für eine Crosslinking-Behandlung werden in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. AUGENTIS bietet Ihnen jedoch die Möglichkeit einer Finanzierung Ihrer Crosslinking-Behandlung über eine Laufzeit von 6 bis 24 Monaten. 

Das AUGENTIS-Team berät Sie gerne!


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